Publikationen 2016

Ohne wenn und aber - ver.di setzt sich für Anwärter ein

Ohne wenn und aber - ver.di setzt sich für Anwärter ein

ver.di Fachgruppe Feuerwehr setzt sich nach wie vor für die Anwärter ein – ohne wenn und aber!                                                     

                                                                                                                  

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

durch intensive Gespräche im Düsseldorfer Landtag, ist es der ver.di Fachgruppe Feuerwehr gelungen, die Landtagsabgeordneten und die NRW Landesregierung davon zu überzeugen, dass gerade für Anwärter im Feuerwehrbereich etwas getan werden muss. Damit meint ver.di die Anhebung der Anwärterbezüge auf das Niveau des Eingangsamtes A 7.

Die Begründung liegt auf der Hand. Mit den jetzigen Anwärterbezügen in Höhe von ca. 1050,- Euro (brutto) lässt sich kein exzellenter Start machen. Ja, die Nachfrage nach dem Feuerwehrberuf ist gut, leider springen hochqualifizierte Bewerber bei diesen geringen Anwärterbezügen ab. Die Familiengründung steht an. Aus diesem Grunde hat ver.di die Anhebung der Anwärterbezüge auf das Niveau von A 7 gefordert.

Die rot-grüne Landesregierung hat diesen Vorschlag von der ver.di Fachgruppe Feuerwehr aufgegriffen. Dabei soll der Status des Beamtenverhältnisses auf Widerruf gestrichen werden. Begründet wird dieses mit einer Personalgewinnung und mit der Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Dienstes.

Nach einer Berechnung der Gewerkschaft ver.di, Fachgruppe Feuerwehr NRW, werden jährlich ca. 450 - 500 angehende Feuerwehrmänner/Frauen in den 396 Gemeinden des Landes NRW gesucht.

Gleichzeitig konnte die Fachgruppe Feuerwehr erreichen, dass es eine Öffnung im mittleren Dienst bis zur Besoldungsgruppe A 11 geben wird. Somit hat ver.di dafür gesorgt, dass es für die hochqualifizierten und spezialisierten Feuerwehrfrauen/Männer weitere berufliche Perspektiven gerade im mittleren Dienst gibt.

 

Ein großartiger Erfolg der Arbeit der ver.di Fachgruppe Feuerwehr!

Leider haben sich zwischenzeitlich ein Verband und die Arbeitgebervertreter mit einer gemeinsamen, ablehnenden Stellungnahme gegen diese Verbesserungen ausgesprochen.

 

Die Gewerkschaft ver.di ist gegnerfrei

 

Aus diesem Grunde beteiligen wir uns nicht an gemeinsamen Stellungnahmen mit Arbeitgebervertretern und wir suchen nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner in einer Stellungnahme.

 

Wir vertreten die Interessen der Beschäftigten  bei den Feuerwehren im Land NRW – ohne wenn und aber. Aus diesem Grunde geben wir eine eigenständige Stellungnahme ab. In unserer Stellungnahme zu den Anwärterbezügen setzen wir uns nach wie vor für die Anhebung der Anwärterbezüge auf das Niveau von A 7 ein. Wir, ver.di, sind nach wie vor von unserem ausgezeichneten Vorschlag überzeugt.

 

Die Gewerkschaft ver.di ist eine unabhängige Interessenvertretung für Arbeiter, Angestellte (Arbeitnehmer) und für Beamte; unser Ziel ist es, die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sicherzustellen.

 

Dazu gehören auch Anwärterinnen und Anwärter für das kommende Beamtenverhältnis.

 

Anwärter leisten eine gute Arbeit – für gute Arbeit muss es gutes Geld / eine auskömmliche Besoldung geben!

 

Arbeitgeberverbände haben eine völlig andere Ausrichtung. Die Arbeitgeberverbände sprechen -  wie das Wort schon sagt -  für ARBEITGEBER.

 

Somit liegt es auf der Hand, dass die Gewerkschaft ver.di und die Arbeitgeberverbände völlig unterschiedliche Interessen haben.

 

Wir, die Fachgruppe Feuerwehr, setzt sich nach wie vor dafür ein, dass die Anwärterbezüge auf das Niveau der Eingangsbesoldung des mittleren Dienstes, also A 7 angehoben werden.

 

Alle, die sich in einer gemeinsamen Stellungnahme dagegen ausgesprochen haben, verfolgen völlig unterschiedliche Interessen. Die einen wollen sparen, den anderen ist es zu lästig, sich mit den Arbeitgebern zu streiten. Einige wollen auch nur einen Schmusekurs fahren.

 

Eine konsequente Interessenvertretung, so wie die Fachgruppe Feuerwehr von ver.di,  geht auch einem Konflikt nicht aus dem Weg.

 

Wir fordern alle auf, sich dafür einzusetzen, dass die jetzigen und die kommenden Anwärter im Bereich der Feuerwehren mit einer Besoldung aus dem Niveau des Eingangsamtes A 7 rechnen können.

 

 

Unterstützen Sie die Forderung der ver.di Fachgruppe Feuerwehr.

Werden Sie Mitglied in einer unabhängigen und gegnerfreien Gewerkschaft, das ist ver.di.

 

Beste Grüße

 

 

 

Edgar Stary                                                       Ortwin Bickhove-Swiderski

 

 

 

PS: Die gemeinsame Stellungnahme haben abgegeben:

 

  • Städtetag NRW
  • Landkreistag NRW
  • Städte- und Gemeindebund NRW
  • AGBF NRW
  • AGHF NRW
  • Verband der Feuerwehren
  • Werkfeuerwehrverband NRW
  • komba gewerkschaft nrw